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 Bald 20 Mio. E-Fahrzeuge/Jahr:
Ulmer ElektroChemische Tage
fokussierten Forschung zu
Batterien und Brennstoffzellen
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 Der globale Markt für die Elektromobilität wächst außerordentlich schnell: 2018 wurden rund zwei Millionen Fahrzeuge produziert.

Die jährlichen Wachstumsraten von 60 % und die Vorhersagen der Hersteller lassen bis 2025 ein jährliches Produktionsvolumen von rund 20 Millionen E-Autos erwarten.


All diese Fahrzeuge brauchen Batterien und Brennstoffzellen. Die drängendsten Fragen zu Produktion, Recycling, Rohstoffversorgung, ganzheitlichen Energiebilanzen und der Entwicklung neuer Materialien waren Thema auf den 16. Ulmer ElektroChemischen Tagen (UECT) im November 2018.

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ist Veranstalter der Fachtagung mit mehr als 300 internationalen Vertretern aus Forschung und Industrie.

Die Automobilindustrie steht vor dem wohl größten Umbruch seit der Erfindung der Massenfertigung durch Henry Ford: Der Elektroantrieb erobert die Branche. Damit einhergehen neue Schlüsseltechnologien wie Lithium-Ionen-Batterien und Hochleistungs-Brennstoffzellen, die derzeit in die Automobilproduktion über die gesamte Wertschöpfungskette integriert werden.

Um der enormen Nachfrage gerecht zu werden, müssen in sehr kurzer Zeit neue Kompetenzen aufgebaut und große Investitionen getätigt werden.

Damit entstehen auch viele Fragen: Welche Technologien dominieren die kommenden Produktgenerationen? Können neue Produktionstechnologien Kosten reduzieren? Woher kommen die notwendigen Rohstoffe und wie sehen die Energiebilanzen über den gesamten Lebenszyklus aus? Helfen Brennstoffzellen, die E-Mobilität noch attraktiver zu machen?

Weltweit führende Experten diskutierten

Antworten auf diese und andere Fragen gaben über 30 Referenten aus Industrie und Wissenschaft. Sie kamen aus Deutschland, Schweiz, Frankreich, Schweden, Kanada, USA, China, Südkorea und Japan und präsentierten auf der UECT ihre aktuellen Erkenntnisse. Die weltweit führenden Experten diskutieren alle zwei Jahre auf den UECT über aktuelle technologische Trends.

„Batterien und Brennstoffzellen sind die Technologien für die Mobilität von morgen“, so Prof. Dr. Werner Tillmetz, Vorsitzender der Konferenz und ZSW-Vorstandsmitglied. „Die 16. Ulmer ElektroChemischen Tage bieten wieder Raum für intensive Gespräche mit Experten über die gesamte Bandbreite der Forschung und Entwicklung – vom Werkstoff über die Produktherstellung und den Einsatz bis hin zum Recycling.“
   
   
   
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