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 Effizienzhaus-55-Förderung
im Neubau vorzeitig beendet
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 Der Neubaustandard BEG-Effizienzhaus 55, bisher als KfW-55 bekannt, ist der meistgebaute Standard im Einfamilienhaus-Neubau in Deutschland. Inzwischen hat die Politik beschlossen, die Förderung für diese Effizienzhausstufe statt am 31. Januar wegen zu vieler Anträge bereits seit 24. Januar 2022 auslaufen zu lassen.

Anträge können damit nicht mehr gestellt werden, um den bisherigen Tilgungszuschuss zu bekommen.


Die Heizung und zentrale Warmwasserbereitung übernimmt eine Wärmepumpenanlage, die Gebäudehülle wird um 30 % besser ausgeführt und der Jahresprimärenergiebedarf beträgt maximal 55 % des Referenzgebäudes und 55 % des berechneten Energiebedarfs für Wärme und Kälte werden durch die Nutzung erneuerbarer Energien eingebracht: So konnte der BEG-Effizienzhaus-55-EE-Standard erreicht werden.

„Damit bekam man ein zukunftsfähiges Gebäude mit effizienter Haustechnik“, weiß Frank Röder, Leiter der Planungsabteilung des Heizungsherstellers Stiebel Eltron. „Dieser Standard wird für den Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden jedoch nicht mehr gefördert.

Die gute Nachricht ist jedoch: Wer sich für ein noch besseres Gebäude im BEG-Effizienzhaus-40-Standard entscheidet, kann bis zur Ausschöpfung des gedeckelten Etatmittel noch von großzügigen staatlichen Fördersummen profitieren. Dazu kann zum Beispiel zusätzlich eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ergänzt werden, um den Primärenergiebedarf weiter zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen, zudem muss die Gebäudehülle noch einmal 15 % besser werden.“

Dank der Wärmepumpe erreichen Bauherren relativ einfach die EE-Einstufung – „EE“ steht für „Erneuerbare Energie“. Der maximale Zuschuss – als Förderung oder Tilgungszuschuss möglich - beträgt hier 33.750 € je Wohneinheit.

Noch besser ist nur der Effizienzhaus-40-Plus-Standard. Hier müssen neben Wärmepumpe, Gebäudehülle und Lüftung mit Wärmerückgewinnung eine Anlage zur Produktion regenerativer Energie – beispielsweise eine Photovoltaikanlage - ein Energiemanagementsystem und ein Batteriespeicher genutzt werden. Damit lässt sich die höchste Fördersumme erreichen: 37.500 €.

„Grundsätzlich gilt: Besser bauen als gesetzlich gefordert lohnt sich auch weiterhin, wenn man die Fördermöglichkeiten nutzt“, erklärt Frank Röder.
Mehr Informationen: www.stiebel-eltron.de/foerderung

Generell plant die neue Bundesregierung aber eine Neuausrichtung der Förderungen, womit weitere Fördervarianten spätestens 2023 zur Disposition stehen.
   
   
 
 
 
 
 
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Zuhause die Energiewende gestalten: mit effizienter und zukunftssicherer Haustechnik. (Bild: Stiebel Eltron)
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